Aller Anfang ist schwer...

  • ...und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


    Mit diesen beiden Weisheiten möchte ich diesen Blog beginnen.

    Die Idee dazu schlummerte schon länger in mir, aber irgendwie kam ich damit nicht so richtig aus dem Knick.

    Anfragen bezüglich meiner Fotos und deren Entstehung kamen immer mal wieder rein,

    aber ob ich mich jetzt berufen fühlen sollte anderen meine vermeintliche Expertise vor die Nase zu halten, machte mich so rein gar nicht an.


    Also nun vorweg. Aquarienfotografie ist für mich ein reines Hobby und alles was ich hier schreiben werde, kann man so machen, oder aber auch nicht.

    Jeder Fotograf sollte den für seine Bedürfnisse und seinen Geschmack geeigneten Weg gehen.

    Wie so oft führen auch beim Thema Aquarienfotografie viele Wege zum Ziel.


    Eine der beliebtesten Fragen ist die Frage nach der verwendeten Kamera und dem restlichen Zubehör. Diese Frage ist zwar prinzipiell gut und berechtigt, hat aber auch seine Tücken.

    Mir widerstrebt es sehr Leuten, die eine wage Idee davon haben ihre Fische "besser" knipsen zu wollen, irgendwelche Tipps zu möglicherweise nicht ganz günstiger Hardware zu geben.

    Im Fotobereich kann man nämlich recht schnell jede Menge Geld vergraben, wenn man nicht genau schaut, was man eigentlich für seinen persönlichen Bedarf braucht.


    Ich kann daher jedem Einsteiger ins Hobby Fotografie nur empfehlen, sich gut zu überlegen, was man machen möchte, gegebenenfalls sich eine Kamera auszuleihen, bei Freunden und Familie schauen und sich vor allem eine Budgetgrenze setzen.

    Familie und Freunde sind sehr interessant, weil man bei kompatiblen Systemen Objektive und sonstiges Zubehör tauschen und leihen kann.


    Gibt es dann irgendwann eine engere Wahl an Kameras, geht in ein Geschäft und guckt sie euch an.

    Nehmt sie in die Hand und probiert sie aus.

    Es nutzt die tollste Kamera nix, wenn sie nicht gut in der Hand liegt und/oder euch die Bedienung nicht zusagt.


    Habt ihr eure Kamera gefunden kann es endlich los gehen.

    Auch wenn es etwas komisch klingt, lest das Handbuch zur Kamera und macht euch auch praktisch mit dem Teil vertraut.

    Es ist unheimlich praktisch, wenn man die entsprechenden Einstellmöglichkeiten und ihre möglichen Auswirkungen auf die zu machenden Fotos kennt.

    Ach ja, Fotografie ist ein praxisorientiertes Hobby.


    Also ausprobieren geht über studieren. :evil:

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