Seltsame Verwachsung bei Girardinus metallicus

  • Mitte März 2007 kaufte ich mir einige Metallkärpflinge beim hiesigen Zoohändler.
    Nach anfänglichen Problemen mit den kleinen Lebendgbärenden gab es dann
    endlich den ersehnten Nachwuchs.
    Anfang Mai waren die kleinen Babykärpflinge so groß, dass ich sie mit der Kamera erwischen konnte.


    Da machte ich beim Sichten der Fotos eine seltsame Entdeckung.
    Einer der kleinen Fische hatte etwas seltsames am Bauch hängen.
    Leider waren die Fische zu klein und meine Fotos zu schlecht, um genaueres zu erkennen.



    Zunächst sah es so aus, als würden Teile der Innereien heraus hängen.
    Dem war aber offensichtlich nicht so. Dem kleinen Kerl ging es gut und er wuchs zügig.
    Was immer es war, es schien ihn nicht weiter zu behindern.



    Langsam konnte man erkennen, was da nicht stimmte.
    Eigentlich hätten das mal zwei Fische werden sollen
    und der verunglückte Teil des Geschwisterchens hing
    dem kleinen als Anhängsel am Bauch.
    Das bekräftigte auch meine Entscheidung ihn nicht zu "entsorgen".
    Dieser Defekt war weder ansteckend noch erblich.



    Abgesehen von dem kleinen Schönheitsfehler entwickelte sich der kleine Kerl prächtig
    und wurde zu einem der kräftigsten und aktivsten Männchen.


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